Dieses Jahr pilgern Ende April 21 JTris nach Cambrils;  rekordverdächtig.

Röfe («The Boss») hat einmal mehr ganze Arbeit geleistet. Vor, aber – man kennt ihn ja – klar auch während des Trainingslagers.

Am Freitag der Abreise schneit es in Zürich. Bei Ankunft in Cambrils am Samstag scheint die Sonne. Der Wetterpoker geht dieses Jahr mal wieder auf.

Die Hotelzimmer sind entweder neu renoviert oder gar total neu gebaut: Anstelle der ehemaligen Villas und Condominios wurde eine reichlich grosse Hotelanlage hingestellt. Die zusätzlichen Gäste machen sich im ebenfalls vergrösserten Speisesaal lautstark bemerkbar. JTri hält wacker dagegen: Zwischen pink-verbrannten Frühtouristen aus Nordengland und lokalen Gästen aus der Umgebung behauptet sich unser Haufen ohne Mühe. Besonders abends. Dass der Wein nicht mehr auf Kosten des Hauses geht (oder auf Eitzingers, wer weiss das noch so genau) beeinträchtigt die Stimmung nicht merklich. Als dann auch noch Thierry Attaque (heisst nicht wirklich «Attaque», aber passen tut’s eh) dazustösst, ist der Zirkus wieder perfekt. Wer ihn noch nicht kennt: Thierry ist unser Lieblingsfranzose und wir wiederum seine Lieblingsschweizer oder was immer wir auch alle sein mögen…

Kaum ein Jahr, dass wir irgendwo und irgendwann im Trainingslager sind, ohne dass plötzlich Thierry vor uns steht. Oder an irgendeinem Pass plötzlich auftaucht: «Jetz kommt das fransösische attaque!!!» lautet sein Schlachtruf. Und das war’s schon, danach sieht man nur noch seine propellerartig rotierenden dünnen Beinchen, die um die nächste Kurve verschwinden. Leider reist er dieses Jahr ab, als wir ankommen. Umso lauter wird gefeiert.

Evi und Jitka sind dieses Jahr leider nicht mitgekommen. So fallen nach Radtour und Koppellauf dieses Jahr die Pilates- und Cross-Fit-Blöcke aus.

In die Lücke springt aber Dodo und verpasst uns eine 2km-Abreibung im wirklich schönen Pool bei gar nicht so kalten 20 Grad. Roger stellt als erster fest, dass der Pool keine 25m misst, als er beim Einschwimmen nach 23m in den Beton kracht.

Ebenfalls zum Rahmenprogramm gehören Ausdruckstanz und lustige Polonaisen, wenn grade mal wieder eine Band aufspielt sowie Zwergen-Weitwurf. Letzteres eine Spezialität von Oli und Roger. Allerdings nur so lange bis die besorgten Eltern einschreiten und die traumatisierten Zwerge im Hotelzimmer in Sicherheit bringen.

Oli ist das neue Gesicht. Ein lustiger Zeitgenosse und ehemaliger Arbeitskollege von Roger. Er legt  sich schon beim Auftakt am Sonntag so ins Zeug, dass er dem horrenden Tempo im Weinberg Tribut zollen muss (oder war es ein Rosenhain? Ein Olivenhain vielleicht!! Wie auch immer: Jahrgang 2017 Montsant wovon auch immer ist mit Vorsicht zu geniessen.

Überhaupt beobachtet Röfe besorgt den schleichenden Zerfall der Sitten:  So wird z.B. das Sporttenue-Verbot im Speisesaal nicht mehr konsequent eingehalten. Noch schlimmer: Röfe muss feststellen, dass der Ruhetag dieses Jahr als Vorwand genommen wird, einfach NICHTS ZU TUN. Oder gar mit  zwei Autos ins Ebro-Delta zu fahren um dort so lange  munter Verstecken und Auto-Schnitzeljagd zu spielen, dass man es sogar nach spanischer Zeitrechnung fertig kriegt, das Mittagessen fast zu verpassen. Wir sprechen von 16.00….
Natürlich wird auch Rad gefahren. Ca. 700km sind’s wohl im Durchschnitt, und der schliesst bekanntlich Röfe nicht mit ein... Dazu noch etwa 8000 Höhenmeter und jede Menge Wiedersehensfreude, Spass an der schönen Landschaft mit ihren Roten Klippen, den berauschenden Abfahrten vorbei an Weinbergen und, ja: Olivenhainen!!

Nun ist es auch schon wieder vorbei, in Zürich werden wir erwartungsgemäss verregnet, aber Röfe nimmt ab Mitte November wieder Anmeldungen für 2018 entgegen!

Aber erst mal kommt der Sommer und diverse Wettkämpfe.

WIR SIND BEREIT

Das Trainingslager in Bilder

 

Bericht geschrieben von Roger Zopfi

Comments (1)

  1. Wolfi

Danke für den Bericht. Musste mehrmals laut lachen.

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